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Pfifferling
Cantharellus cibarius — Erste Wahl, essbar.
Iss niemals einen Wildpilz oder eine Pflanze, die du nur über Website, Buch oder App bestimmt hast. Mehrere tödliche Arten sehen essbaren fast gleich aus, und Fehler können tödlich sein. Lerne von einer erfahrenen Sammlerin oder einem Sammler persönlich, sei bei jedem Exemplar sicher, und im Zweifel: wegwerfen.
Was es ist
Der goldene, trichterförmige Pfifferling ist der begehrteste Sommerpilz der Region. Er wächst in Trupps auf dem Waldboden, oft bei Fichte und Birke, und sein festes Fleisch hält beim Kochen gut. Der Aprikosengeruch und die aderartigen Leisten sind die zwei Merkmale, auf die erfahrene Sammler setzen.
Wo und wann du es findest
Nadel- und Mischwald in Nord- und Osteuropa. Saison ungefähr Juli bis Oktober.
Doppelgänger und Sicherheit
Der falsche Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca) ist ein schlechter Speisepilz mit echten, gegabelten Lamellen und ohne Duft. Weit ernster: Anfänger haben Pfifferlinge mit orangen Schleierlingen und anderen Cortinarius-Arten verwechselt, manche tödlich. Ein echter Pfifferling hat stumpfe, gegabelte Leisten am Stiel hinunter (keine messerscharfen Lamellen) und einen deutlichen fruchtigen Aprikosenduft.
Nährwerte
Energiearm (etwa 30–40 kcal je 100 g), Quelle für Vitamin D und Eisen. Wie bei aller Wildnahrung zählt der Gesundheitswert erst, wenn du dir einer sicheren Bestimmung völlig sicher bist.
Weitere Wildnahrung
Steinpilz (Cep)
Erste Wahl, essbar
Birkenpilz
Essbar, gründlich garen
Maronenröhrling
Gut essbar
Edelreizker
Essbar, am besten gesalzen oder gebraten
Stachelpilz
Gut essbar, anfängerfreundlich
Hallimasch
Nur essbar, wenn gründlich gegart; das erste Kochwasser weggießen
Quelle: Hinweise zu Essbarkeit und Doppelgängern folgen gängigen mykologischen und botanischen Quellen der Region. Diese Seite ist ein Einstieg, keine Bestimmungsautorität. · geprüft 2026-09-04
Häufige Fragen
Wann hat pfifferling Saison?
Juli bis Oktober.
Womit kann pfifferling verwechselt werden?
Der falsche Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca) ist ein schlechter Speisepilz mit echten, gegabelten Lamellen und ohne Duft. Weit ernster: Anfänger haben Pfifferlinge mit orangen Schleierlingen und anderen Cortinarius-Arten verwechselt, manche tödlich. Ein echter Pfifferling hat stumpfe, gegabelte Leisten am Stiel hinunter (keine messerscharfen Lamellen) und einen deutlichen fruchtigen Aprikosenduft.
Ist pfifferling essbar?
Erste Wahl, essbar — aber immer erst nach eindeutiger Bestimmung vor Ort.
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